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Sammlungen:DauerausstellungSammlung Otto MauerSchatzkammer
Die Dauerausstellung
Erleben Sie sakrale Kunst aus über eintausend Jahren! Neben Objekten aus dem Dom - darunter Gemälde, Skulpturen und ein Fragment der fast vollständig verloren gegangenen mittelalterlichen Verglasung - sind auch zahlreiche, aus anderen Kirchen der Erzdiözese Wien stammende Meisterwerke der Gold- und Silberschmiedekunst, der Bildhauerei und Malerei zu sehen. Die Ausstellung des seit 1973 im sogenannten Zwettlhof - einem Gebäudekomplex, der im Mittelalter dem Stift Zwettl gehörte - gelegenen Dommuseums gibt damit ein beredtes Zeugnis für das Kunstschaffen vom frühen Mittelalter über Gotik und Barock bis zum Jugendstil.
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Die Sammlung Otto Mauer
Darüber hinaus verfügt das Museum über einen reichen Fundus moderner Kunst aus Österreich, annähernd 3000 Werke umfassend. Sie ist der Sammeltätigkeit von Monsignore Otto Mauer (1907 – 1973), dem legendären Kunstförderer und Domprediger zu St. Stephan, zu verdanken. In der von ihm 1954 eröffneten »Galerie nächst St. Stephan« gab Mauer den jungen Malern der Nachkriegszeit Raum zur Präsentation ihres Schaffens. Teile dieser vom Museum verwahrten Sammlung, die unter anderem Werke von Alfred Kubin und Hans Fronius, aber auch von Arnulf Rainer, Josef Mikl, Markus Prachensky, Wolfgang Hollegha, Oswald Oberhuber u.v.a. umfasst, sind immer wieder im Rahmen von temporären Sonderausstellungen zugänglich. [nach oben]
Die Schatzkammer
Die Schatzkammer des Dommuseums geht auf eine Stiftung Rudolfs IV. zurück. Dieser überließ 1365 dem von ihm errichteten Kollegiatskapitel an der romanischen Vorgängerkirche zu St. Stephan seine umfangreiche Reliquiensammlung. Die erhaltenen Stücke, darunter Reliquiare, Missale, Monstranzen etc., sind heute in der Schatzkammer zu sehen. Für die Geschichte Wiens und Österreichs hochbedeutend ist das Bildnis von Herzog Rudolf IV. dem Stifter (1339 – 1365). Es gilt als das älteste gemalte Porträt des Abendlandes und ist damit das bekannteste Exponat des Museums.

Noch aus karolingischer Zeit, dem 9. Jahrhundert, stammt das älteste Objekt, ein illuminiertes Evangelienbuch. Daneben sind kostbare Kleinode aus der Schatzkammer von St. Stephan zu bewundern. Dazu zählen einmalige Textilien und Gläser, so das ungewöhnliche Grabtuch von Herzog Rudolf IV. dem Stifter, das aus einem persischen Goldseidenbrokat hergestellt wurde, oder seltene syrische Glasgefäße aus der Zeit um 1300, die der Überlieferung nach auch als Reliquiare für die mit dem Blut der Unschuldigen Kinder Bethlehems getränkte Erde verwendet wurden. [nach oben]

Impressum Dom- und Diözesanmuseum | 1010 Wien | Stephansplatz 6 | Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr
Telefon +43 (0) 1 51552-3689 | Telefax +43 (0) 1 51552-3599 | eMail dommuseum@edw.or.at | UID ID Nr. ATU 16293507
Direktor Dr. Bernhard A. Böhler | Inhalte Dr. Bernhard A. Böhler | Webdesign Roman Gerhardt | Stand 1. Juni 2010
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